Siebenherz Hilft

    Dirk Schiller


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    Eine Frau sucht ihren Sohn – seit 28 Jahren.

    Die Eltern ließen nichts unversucht, das Kind wieder zu finden, schrieben an Behörden und sogar an den Staatsratsvorsitzenden Erich Honecker.

    Aber auch an den Klassenfeind – ein entscheidender Fehler.
    „Ich wendete mich ans Rote Kreuz und an Amnesty International. Ich dachte, mit diesem Druck unternimmt die DDR etwas.“

    Tat sie auch:Sie verhaftete das Paar wegen „Übermittlung nicht geheimer Nachrichten“. 4,5 Jahre Zuchthaus.
    „Ich war eingesperrt für eine Sache, die nicht normal ist. Man geht doch nicht ins Gefängnis, weil man sein Kind sucht“, meint Stein.

    Aber: Die Zeit habe viele Wunden geheilt.
    Über das Leben in Bautzen II kann sie heute schmunzeln, aber nicht über das Unrecht der Stasi.
    Das treibt ihr die Wut in den Bauch. „Die Aufarbeitung fehlt noch.“

    Die Eltern hatten Glück, sie wurden von Westdeutschland gegen Devisen freigekauft.
    Silvia und die nach Dirks Verschwinden geborene Tochter Claudia durften später nachreisen.

    Der Fall bleibt rätselhaft: Die Ermittlungsakte der Polizei ist bis heute verschwunden.
    Welche Personen saßen im blauen Moskwitsch?

    Heidi Stein hat die Hoffnung nicht aufgegeben: „Für mich ist Dirk nicht tot und nicht für tot erklärt, demzufolge habe ich noch Hoffnung.“

    Heidi Stein

    Jedes Schicksal ist Einzigartig! - Deshalb Respekt!

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