Kranke Seelen...
Ungewissheit und Verlusst von geliebten Menschen machen krank
„Familie ist eine Verbindung die ein Leben lang bestehen sollte. Sie ist mehr als nur ein Wort, oder eine Definition, sie ist das was sie ist
und sein sollte - sie ist ein Teil unserer Vergangenheit, ein Teil unserer Gegenwart und ein Teil unserer Zukunft!“
Was ist mit den Personen, welche von ihren Kindern oder Eltern getrennt wurden?!
Untersuchungen haben ergeben, dass eine Trennung durch Adoption oder Zwangsadoption, für die Betroffenen seelische Folgen haben können.
Schon in der frühkindlichen Entwicklung gibt es sensible Phasen, welche für Störungen anfällig sind und im späteren Leben zu psychischen Auffälligkeiten führen können.
Nicht selten, kommt es zu Persönlichkeitsstörungen.
Die Störanfälligkeit in der späteren Entwicklung erhöht sich, wenn das Kind negative Erfahrungen macht, wie zum Beispiel die frühe Trennung von seinen Eltern.
Wenn Menschen geliebte Personen verlieren erleiden sie immer ein Trauma.
Unbehandelte Traumata können zu einschneidenden, sehr belastenden Folge-Erkrankungen führen, die womöglich lebenslang anhalten bzw. die Biographie einer Person negativ beeinflussen
Mögliche Folgeerscheinungen von Traumatas können unter Anderem sein:
-Depressionen
-Persönlichkeitsstörung Borderline
-Realitätsverlust
-höheres Risiko einer Krebserkrankung
Ein großer Anteil der Adoptivkinder nehmen als Erwachsene psychologische Hilfe in Anspruch.
Die Eltern dagegen, tragen sich ein Leben lang mit Vorwürfen.
Es stellen sich Fragen wie:
- Wie konnte es nur soweit kommen?
- Was hätten wir tun können, um das Kind zu behalten?
Sehr oft fühlen sie sich ohnmächtig und hilflos, meist wurden sie selber Opfer.
Die Betroffenen leiden unter den Folgen einer Adoption, ob diese nun gewollt oder ungewollt war. Sie sind traumatisiert, das Erlebte wird in das Unterbewusstsein verdrängt.
Beobachtet wurden:
- Ratlosigkeit
- sozialer Rückzug
- Gefühle von intensiver Trauer und Wut
Keiner der Personen findet Ruhe, bis ihr Schicksal aufgeklärt und verarbeitet ist.
Es gibt keine Gewissheit, dass man sich wiedersieht, ob die eigenen Kinder die Eltern noch erkennen und ob man eine Bindung zueinander aufbauen kann.
Es ist zu viel Zeit vergangen!
Jedes Schicksal ist Einzigartig! - Deshalb Respekt!
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